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corona_dokumente [2020/11/23 17:39]
hotcha [einige meiner Postings im April und März]
corona_dokumente [2021/09/04 11:41] (aktuell)
hotcha
Zeile 1: Zeile 1:
 +======Herbst 2021=====
 +
 +=====Spitäler am Anschlag «Wir fragen uns, wie lange wir noch durchhalten»=====
 +Tagesanzeiger 4.9.2021
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 +Die Intensivstationen sind voll, immer neue Ferienrückkehrer werden eingeliefert. Der Bundesrat will trotzdem noch keine Zertifikatspflicht. Ärzte und Pflegepersonal reagieren darauf teils mit Wut.
 +Oliver ZihlmannCatherine Boss
 +Catherine Boss, Oliver Zihlmann
 +Aktualisiert vor 1 Stunde
 +Politiker sollen am besten vor Ort kommen, hört Intensivpflegefachfrau Carmen Karde vom Unispital Zürich ihre Leute sagen.
 +Politiker sollen am besten vor Ort kommen, hört Intensivpflegefachfrau Carmen Karde vom Unispital Zürich ihre Leute sagen.
 +Foto: Urs Jaudas
 +
 +Vom Bundesrat kam diese Woche ein klares Signal: Die Einführung der Zertifikatspflicht wird verschoben. Die Situation in den Spitälern lasse das zu. Die SVP doppelte nach und schlug vor, einfach die Bettenzahl auf den Intensivstationen (IPS) auf 1500 zu erhöhen, um das Problem zu bekämpfen.
 +
 +Bei vielen Ärztinnen, Ärzten und Pflegefachkräften auf Schweizer Intensivstationen löst das frustriertes Schulterzucken aus. Zum Teil auch Wut.
 +
 +«Wir haben hier keine Zeit für solche Diskussionen,​ wir sind an der Front und schon wieder voll am Anschlag», sagt Sabine Hermann (Name geändert). Sie arbeitet auf einer IPS in der Ostschweiz und möchte anonym bleiben. «Wir haben von acht Betten bereits wieder vier mit Covid-Patienten belegt, die teils auf dem Bauch liegen müssen. Voll verkabelt und intubiert.»
 +
 +Die Situation wird sich noch verschärfen. Am Freitag gab die Konferenz der Gesundheitsdirektoren und - direktorinnen bekannt, dass derzeit etwa 80 Repatriierungen von Covid-Patienten auf Intensivstationen anstünden, von denen mehr als die Hälfte aus Balkanländern stammten. Die ersten 8 Patienten sollen in den nächsten Tagen auf Schweizer Intensivstationen verteilt werden.
 +Das Personal fürchtet sich vor Zuständen wie hier im Spital Moncucco in Lugano während der ersten Welle.
 +Das Personal fürchtet sich vor Zuständen wie hier im Spital Moncucco in Lugano während der ersten Welle.
 +Foto: Valeriano Di Domenico
 +
 +Carmen Karde spürt den Unmut ihrer Leute. Sie ist Pflegeexpertin für die Intensivstationen des Zürcher Unispitals. «Für uns ist es sehr problematisch,​ wenn es jetzt heisst, man könne der Überlastung der Spitäler begegnen, indem man einfach die Bettenzahl erhöht. Dafür fehlt das Personal.» Auch können bei ihnen nicht alle die komplexen Ecmo-Maschinen bedienen. Das sind Geräte, die die Lungenfunktion vollständig ersetzen können. Sie werden für die schwer kranken Covid-Patienten auf der IPS gebraucht. Das setzt hoch spezialisiertes Personal voraus.
 +
 +Der chronische, seit Jahren thematisierte Personalmangel hat sich in letzter Zeit auch deshalb noch zugespitzt, weil Spezialisten nach der ersten Welle gekündigt oder Pensen reduziert haben. «Der Arbeitsmarkt ist schweizweit komplett ausgetrocknet»,​ sagt Matthias Vetter, leitender Pflegefachmann und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI). «Es gibt praktisch keine Bewerbungen mehr, und der Temporärmarkt ist leer.»
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 +    «Selbst nur für vier zusätzliche Plätze das Personal zu finden, ist ein gewaltiger Kraftakt.»
 +    Philipp Lutz, Sprecher Kantonsspital St. Gallen
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 +Weiter nach der Werbung
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 +Man könne derzeit kaum die zahlreichen Kündigungen und Pensenreduktionen in der Pandemie kompensieren. «Sie können höchstens fachfremde Hilfe anstellen, aber die muss dann wieder angelernt werden, was das Intensivpersonal zusätzlich belastet», sagt Vetter.
 +
 +Das Personalproblem trifft dabei längst nicht nur die Pflege. Betroffen sind alle Intensivteams,​ von den Ärztinnen bis zu den Labors, den Therapeuten und dem Personal der Stationen, die die Intensivpatienten später aufnehmen.
 +
 +«Wir werden ab nächste Woche vier zusätzliche Beatmungsplätze betreiben»,​ sagt Philipp Lutz, Sprecher des Kantonsspitals St. Gallen. «Und selbst nur für diese vier Plätze das Personal zu finden, ist ein gewaltiger Kraftakt.» Jetzt noch rasch Hunderte neue Betten in Betrieb zu nehmen, bezeichnen Experten als Politikerfantasie.
 +
 +«Die Situation des Personals macht uns grosse Sorgen», sagt USZ-Pflegeexpertin Karde, «denn wir fragen uns: Wie lange kann es das noch durchhalten?​» Sie höre ihre Leute sagen, die Politiker sollten doch vor Ort kommen und mit der Basis hier sprechen. Um endlich zu verstehen, dass es nicht um die Anzahl Intensivbetten gehe.
 +Der Kampf um die Versorgung
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 +Während die Politik noch darüber debattiert, ob sich die Schweiz in dieser vierten Welle noch im grünen, bereits im orangen oder gar schon im roten Bereich befindet, drohen auf den Intensivstationen bereits negative Folgen – auch für Patientinnen und Patienten.
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 +«Die schlechtere Versorgung schleicht sich langsam ein», sagt Franziska von Arx, geschäftsführende Präsidentin der Gesellschaft für Intensivmedizin und selber diplomierte Expertin für Intensivpflege. Sie und ihr Kollege Hans Pargger, Leiter der Intensivstation an der Universitätsklinik Basel, erklären, wie das passiert.
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 +«Das Personal auf den Schweizer Intensivstationen kann etwa 750 Menschen betreuen», sagt Pargger. In diesem Normalbetrieb sei die Qualität optimal, die Schweiz erreiche so eine der geringsten Mortalitätsraten weltweit. «Doch Stand heute liegen wieder über 200 Covid-19-Fälle zusätzlich in den Betten», sagt Pargger. Die Folge: Weniger Spezialistinnen müssen mehr Patienten betreuen.
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 +Schon beim geringsten Personalengpass kann das gefährlich werden. In Spitälern, wo die Patientinnen an den Ecmo-Lungenmaschinen hängen, braucht es beispielsweise bis zu sieben Leute, um sie auf den Bauch zu drehen. «Also fast den ganzen Frühdienst,​ den man zusammentrommeln muss», sagt die Ostschweizer Pflegefachfrau Hermann.
 +«Die schlechtere Versorgung schleicht sich langsam ein», sagt Franziska von Arx, geschäftsführende Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin und diplomierte Expertin für Intensivpflege.
 +«Die schlechtere Versorgung schleicht sich langsam ein», sagt Franziska von Arx, geschäftsführende Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin und diplomierte Expertin für Intensivpflege.
 +Foto: PD
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 +«Nur wenn genügend erfahrenes Personal da ist, erkennen wir kleine Veränderungen der Beatmungssituation und des Kreislaufes so früh, dass wir sie leicht korrigieren können», erklärt von Arx. Andernfalls sehen sie die gravierenden Probleme oft zu spät. Die Komplikationen sind dann schwieriger zu beheben und können sich negativ auf den Krankheitsverlauf auswirken.
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 +Zum Verständnis gibt sie weitere Beispiele: Wenn die Vergabe gewisser Medikamente nicht doppelt kontrolliert wird, führt das zu mehr Fehlern; wenn Patientinnen weniger umgelagert und mobilisiert werden, können sie wund liegen – das kann auch zu Lungenentzündungen oder Blutgerinnseln führen; wenn wache, unruhige Patienten nicht mehr so intensiv betreut werden, muss man ihnen länger Beruhigungsmittel geben, und sie lassen sich deshalb nur verzögert von der Beatmung entwöhnen.
 +
 +Ausserdem können lebenswichtige Katheter wie der Beatmungsschlauch herausgleiten. In der Folge tritt sehr schnell ein massiver Sauerstoffmangel auf. Es kommt zur Wiederbelebung,​ und die schwer kranken Patienten werden zusätzlich geschädigt.
 +«Wenn sie es nicht mehr schaffen, machen sich viele selber Vorwürfe»,​ sagt Hans Pargger, Chefarzt der Intensivstation am Unispital Basel.
 +«Wenn sie es nicht mehr schaffen, machen sich viele selber Vorwürfe»,​ sagt Hans Pargger, Chefarzt der Intensivstation am Unispital Basel.
 +Kostas Maros
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 +Das Schlimmste aber sei, dass Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonal diese Gefahren kennten und dennoch versuchten, so lange wie möglich die maximale Qualität aufrechtzuerhalten. Wenn sie es nicht mehr schafften, machten sich viele selber Vorwürfe, sagt der Basler Intensivmediziner Pargger.
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 +«Sie arbeiten und arbeiten, erhöhen ihre Pensen, schieben ihre Ferien hinaus – und werden immer müder.» Aber die Grosseltern,​ Ehepartnerinnen und Ehepartner könnten oft nicht über längere Zeit einspringen,​ zum Beispiel bei der Kinderbetreuung. Am Schluss komme man gegen eine starke Welle nicht an und müsse Abstriche machen.
 +
 +Nicht so arbeiten zu können, wie sie es gerne möchten, weil die Zeit fehle, sei für die Pflegenden sehr schwer, bestätigt Karde vom USZ. Sie sagt aber auch: «Alle arbeiten hier hoch professionell,​ der Teamgeist ist gut, es fehlt auch der Humor nicht.»
 +Der Kampf um den Beatmungsplatz
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 +Reihenweise melden jetzt Kliniken, dass ihre Intensivstationen bereits voll belegt sind. «Die Spitäler in Frauenfeld und Münsterlingen sind am Anschlag», schreibt das «St. Galler Tagblatt». Patientinnen und Patienten hätten ausserkantonal verlegt werden müssen.
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 +Am Donnerstag verkündete auch das Stadtspital Triemli, es sei voll. Eingriffe müssen abgesagt werden, und Operationssäle werden geschlossen. Die Zürcher Spitäler teilten gestern mit, die rasche Zunahme sei besorgniserregend. Damit die Situation nicht aus dem Ruder läuft, appellieren sie an die Bevölkerung,​ sich impfen zu lassen.
 +In einigen Kantonen sind die Intensivstationen praktisch voll belegt.
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 +Immer wieder telefonieren die Intensivstationen in der ganzen Schweiz miteinander und versuchen Patienten unterzubringen oder aus anderen Kantonen aufzunehmen. «Die Verlegungen werden schweizweit gesteuert und laufen derzeit gut und entsprechend den Regelungen»,​ sagt Pargger. «Betroffen sind nicht nur Covid-Patienten,​ sondern auch normale Intensivpatienten,​ die man auch sonst verlegt hätte.»
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 +In Einzelfällen kommt es aber zu Staus. «Teilweise sind die Assistenzärzte zwei Stunden am Telefon, um einen Platz zu finden», sagt Intensivpflegerin Sabine Herrmann. Es komme jetzt vor, dass Ambulanzen eine Stunde vor dem Spital warteten, bis sie erfahren würden, zu welcher Klinik sie mit dem Patienten fahren könnten. Zum Beispiel wenn ein Patient zu Hause abgeholt werde und schnell klar sei, dass er intubiert werden müsse. Oder wenn sich der Zustand eines Patienten auf der Abteilung verschlechtere und die IPS voll sei, wie das Hermann letzte Woche erlebt hat: «Denjenigen,​ dem es am besten ging, haben wir dann auf eine andere Intensivstation ausfliegen lassen.»
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 +    «Es ist schwierig, bei einer geimpften Patientin eine Operation zu verschieben wegen eines ungeimpften Covid-19-Erkrankten.»
 +    Hans Pargger, Chefarzt der Intensivstation am Unispital Basel
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 +Es gibt zwei gewichtige Unterschiede zu früheren Wellen: Das Sars-Cov-2-Virus hat den Medizinern und Pflegefachpersonen eine extrem steile Lernkurve aufgezwungen. «Jeder Handgriff sitzt», sagt Hermann. «Heute wissen wir genau, wann ein Patient in die Bauchlage muss – und machen dies inzwischen zu dritt, weil es nicht anders möglich ist, und nicht mehr zu fünft. Und wir wissen, wie wir mit der Beatmung besonders behutsam arbeiten müssen.»
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 +Gleichzeitig wirkt sich ein anderer Umstand nachteilig aus: «Es kann jetzt schlimmer werden als in der zweiten Welle, weil die Leute jünger sind. Weil wir deswegen mehr Kranke intensiv behandeln»,​ sagt Paul Vogt, Leiter der Herzklinik am Universitätsspital Zürich.
 +«Es kann jetzt schlimmer werden als in der zweiten Welle»: Paul Vogt, Direktor der Klinik für Herzchirurgie am Unispital Zürich.
 +«Es kann jetzt schlimmer werden als in der zweiten Welle»: Paul Vogt, Direktor der Klinik für Herzchirurgie am Unispital Zürich.
 +Foto: PD
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 +«Heute kommen nicht mehr Hochbetagte,​ sondern 25- bis 55-Jährige zu uns», erklärt Vogt. «In schweren Fällen nimmt man diese Patienten an die Herz-Lungen-Maschine.» Diese Geräte gibt es aber nur in grossen Kliniken. Deswegen nehmen diese nun auch jüngere Patientinnen mit schweren Verläufen aus anderen Kantonen auf. Doch wenn die Intensivstationen zunehmend von vielen Jüngeren belegt werden, bedeutet das auch, dass man ältere Patienten mit schlechteren Aussichten verlegen muss.
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 +«Wenn wir vier IPS-Betten für Covid-Patienten haben, und umliegende Spitäler melden 13 neue Fälle an, dann klären wir das mit denen zuerst telefonisch ab», sagt Vogt. Dann gebe es drei Gruppen von Patientinnen und Patienten. Bei der ersten Gruppe sagten sie den Spitälern: Nein, man solle dort die Beatmung anders einstellen und die Behandlung anpassen, die Patientin oder der Patient brauche keine Ecmo-Lungenmaschine. Zur zweiten Gruppe gehörten diejenigen, die wirklich klar an ein Ecmo müssten. Und die dritte Gruppe seien Kranke, die man nicht nehmen könne, weil sie die schlechtesten Überlebenschancen hätten. «Und heute stehen wir knapp davor, Patienten in die letzte Gruppe einteilen zu müssen», sagt der Herzspezialist.
 +Der Kampf um die Operationen
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 +Trotz der knappen Bettenzahl versuchen die meisten Spitäler, ihre regulären Operationen derzeit so gut es geht aufrechtzuerhalten. «Alle versuchen ihre Nicht-Covid-Patienten weiterhin nicht zu benachteiligen»,​ sagt Pargger vom Basler Unispital. Es sei eben schwierig, bei einer geimpften Patientin eine Operation zu verschieben wegen eines ungeimpften Covid-19-Erkrankten.
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 +Es stellten sich heikle Fragen, sagt auch Pflegefachfrau Herrmann. «Wir haben auch Notfälle, Verkehrsunfälle,​ Leute, die auf dem Bau von der Leiter fallen, Herzpatienten. Für die müssen wir auch Platz haben. Das kann nicht alles stillgelegt werden.» Also frage sie sich: Behandle man die Leute von hier, die beispielsweise dringend eine Herzoperation brauchten, oder nehme man die Leute auf, die krank aus den Ferien zurückkämen und dringend einen Beatmungsplatz brauchten, weil sie sich nicht hätten impfen lassen?
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 +Und noch ein Dilemma treibt die Verantwortlichen der IPS-Stationen um: Muss nun ein Spital, das seine Operationen bereits reduziert hat, Patienten aus einem anderen Spital aufnehmen, das an den Anschlag kommt, weil es seinen Normalbetrieb – auch aus finanziellen Gründen – aufrechterhält?​ Dürfen die einen Plätze für ihre Operationen frei halten, und die anderen müssen die Covid-Patienten nehmen?
 +Keine einfachen Lösungen
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 +Die Karte der IPS-Belegungen zeigt eine sich täglich verschärfende Situation. «Wir müssen das irgendwie durchstehen»,​ sagt Herrmann, «wir wussten ja, dass nach den Ferien wieder eine Welle kommt. Jetzt sind wir in der Sommerferienwelle,​ und in ein paar Wochen kommt dann die Herbstferienwelle. Aber wir nerven uns halt darüber, dass alles heruntergespielt wird von der Politik und den Impfgegnern»,​ sagt sie.
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 +Carmen Karde will keine Panikmache. Die Pflegeexpertin vom USZ sagt: «Ich habe nicht Angst vor dem, was kommt. Aber eine grosse Beunruhigung,​ wohin das führt und wie es dem Personal in ein paar Wochen gehen wird.» Und Herzchirurg Paul Vogt sagt: «Nach diesen Erfahrungen ist für mich klar: Egal, wo man hinwill, man muss einen Impfausweis vorweisen. Das müsste die Regel sein. Nur so kommen wir da wieder raus.»
 +Publiziert heute um 04:53 Uhr
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 +16 Kommentare
 +
 +Ihr Name
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 +
 +    Maria T.
 +    vor 1 Stunde
 +
 +    Ja, liebe SVP, das Bett allein pflegt diese Kranken nicht, und wenn das so weiter geht mit dem Zaudern und Zögern des Bundesrates fällt noch mehr von diesem wertvollen und begehrten IPS Personal aus, weil sie einfach nicht mehr können. Wenn Triage gemacht werden muss, wirds erst richtig lustig. Das Pflegepersonal wird schon seit Jahrzehnten ausgepresst wie eine Zitrone, man mutet ihnen einfach alles zu: miserable Arbeitsbedingungen,​ schlechten Lohn, höchste Belastung in jeder Hinsicht. Dass dieses Personal jetzt so gebeutelt werden muss, nur weil gewisse Leute glauben, Covid trifft sie ja nicht, darum müssen sie sich nicht impfen lassen, und dann brauchen sie doch Schwerstpflege,​ macht mich sprachlos.
 +
 +|||
 +E.Gerber
 +vor 1 Stunde
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 +Ich schäme mich zutiefst, so kann und darf es nicht weitergehen. Auf was wird eigentlich gewartet? Bundesräte und Bundesrätinnen , Politiker und Politikerinnen bitte geht noch heute an die Orte des Geschehens zum Helfen. Im Spital wird jede Hand gebraucht. Ich zähle auf euch.
 +
 +Ihr lässt doch die vielen nach Hilfe rufenden Menschen nicht hängen ?😮
 +
 +Danke für euer grosses Engagement.
 +|||
 +Martin Schiess
 +vor 1 Stunde
 +
 +wie lange will denn der Bundesrat noch schlafen? Die Zertifikatspflicht ist sofort einzuführen. Grenzkontrollen auch.
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 +Smilla-Luna
 +vor 1 Stunde
 +
 +Zertifkatspflicht klappt in französischen Restaurants einwandfrei. Es dauert pro Kunde wenige Sekunden und die Gastronomen machen das sehr zuverlässig und motiviert. Unverständlich,​ warum die Schweiz zögert. An Openairs geht es ja auch.
 +|||
 +Anna A
 +vor 1 Stunde
 +
 +DANKE an alle Pflegenden und Ärzte, die aktuell in den Spitälern durchhalten in dieser widrigen Zeit. Zum einen DANKE, dass sie trotz Wut und Unverständnis für die ignorante Politik nicht alles hinwerfen. Zum anderen DANKE für ihren Mut, die Öffentlichkeit zu informieren über das, was da grade passiert. Ich hoffe inständig, dass diese Informationen sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft rasch etwas bewegen werden!
 +|||
 +Simon Wind
 +vor 1 Stunde
 +
 +Angesichts dieser Lage handelt der BR verantwortungslos. Er ist nicht bereit, für die Unversehrtheit aller Bürger, die er gemäss Verfassung zu schützen hätte, Massnahmen wie z.B. Zertifikatspflicht zu beschliessen.
 +|||
 +H. Hofstetter
 +vor 1 Stunde
 +
 +Sehr guter Artikel! Einmal mehr versuchen die Leute an der Front in aller Deutlichkeit aufzuzeigen,​ um was es geht. Aber es wird nicht lange dauern bis der nächste Politiker fordert, man solle endlich mehr Intensivplätze bereitstellen.
 +
 +Die Situation scheint mir hoffnungslos:​ Politiker und Entscheidungsträger wollen nicht lesen, nicht hören, nicht sehen, verschliessen die Augen vor der Wahrheit und werden nach der Dekompensation des Gesundheitswesens sagen: Das konnte man so nicht voraussehen.
 +|||
 +Martin Tscharner
 +vor 2 Stunden
 +
 +Als selbst Betroffener,​ meine Tumor-OP musste verschoben werden, werde ich jeden Tag wütender über die Impfgegner:​innen und die diletantischen Politiker:​innen! Hört auf, auf die Impfgegner:​innen Rücksicht zu nehmen, sie haben ihre Rolle selbst gewählt. Ihr “Gejammere“ von wegen Zweiklassengesellschaft kann ich nicht mehr hören.
 +|||
 +Stefan22
 +vor 2 Stunden
 +
 +Man sollte diesen aufrüttelnden Lagebericht allen SVP-Politikern und -Mitgliedern sowie den Coronaleugnern in einer Endlosschlaufe vorlesen lassen, um sie endlich, endlich einsehen zu lassen, dass sich die alarmierende Situation auf den Intensivstationen nicht mit billigen Laien-Ratschlägen so auf die Schnelle bewältigen lässt.
 +|||
 +Alex 2
 +vor 2 Stunden
 +
 +Lösung des Personalproblems auf Intensivstationen:​ wir, gemeint ist die reiche Schweiz, zahlen dem Personal den doppelten Lohn!!!
 +|||
 +Sonja Eveline
 +vor 2 Stunden
 +
 +Es ist schon verrückt. Da geht man in die Ferien und tut so als wäre alles in Ordnung oder wie erklärt man sich den Anstieg? Nur weil die Leute nicht geimpft waren?
 +
 +Wir waren als Familie zusammen mit einer befreundeten Familie in Italien, zwei Erwachsene waren geimpft, zwei nicht und haben schöne Ferien verbracht. 14 Tage lang, auch mal am Strand und in Restaurants,​ wo wir ohne Zertifikat natürlich immer draussen sassen. Ansonsten achteten wir auf Hygiene und mögliche Distanz. Alle von uns, 4 Erwachsenen und die inzwischen getesten Kinder haben einen erneut negativen Test.
 +
 +Hingegen war dann der eine der Männer an einer GV und da sassen 8 Geimpfte an einem Tisch. Da eine der Personen, geimpft aber mit Vorerkrankung,​ danach schwer erkrankte haben alle einen Test gemacht und nun waren alle 8 waren positiv, wenn auch ohne Symptome. Was sagt uns das?
 +|||
 +Hene Meister
 +vor 2 Stunden
 +
 +„Warum lassen uns Exekutive, Legislative und die Parteien im Stich und wie können wir uns dagegen wehren?“ wäre wohl eher die richtige Überschrift.
 +
 +Streiken geht in dieser Branche leider schlecht – als Arzt oder Pflegefachkraft lässt man nicht einfach Menschen im Stich. Das wissen Regierung und Parteien und nützen es schamlos aus.
 +
 +Und dann kommt noch die SVP mit ihrem Vorschlag der Erhöhung der Bettenzahl auf den IPS – was leider nur allzu deutlich aufzeigt, wieviel diese Partei von der Komplexität des Problems verstanden hat. Nämlich gar nichts.
 +
 +Lieber noch ein wenig hin und her lavieren, lieber noch ein wenig von „Liberalismus“ und „Freiheit“ schwafeln, mit Zahlen um sich werfen und Prognosen stellen. Und natürlich den Pflegenden und den Ärzten applaudieren. Hauptsache, man kann sich positionieren und in einem guten Licht darstellen, muss aber nicht in die Handlung gehen und etwa noch Risiken eingehen.
 +
 +Wahrscheinlich muss der Leidensdruck noch gewaltig zunehmen, bis sich etwas zum Besseren wendet – hier eine Dystopie: Ärzte und Pflegfachkräfte fallen wegen Burn-outs aus, der Arbeitsmarkt trocknet noch mehr aus, Knowhow geht verloren, Angehörige von Politikern und Prominenten sterben an Corona, Politiker und Prominente sterben selber unerwartet an Corona (z.B. Roger Federer, DJ Bobo, Béatrice Egli oder so...), ungeimpfte Corona-Fälle werden aussortiert und später oder gar nicht behandelt.
 +|||
 +ToCr
 +vor 2 Stunden
 +
 +Jedem sein Recht!
 +
 +Wer bis Ende September 2021 nicht geimpft ist, bezahlt seine Behandlungen im Voraus selbst.
 +|||
 +Johann Eichhaus
 +vor 2 Stunden
 +
 +Jetzt zahlen wir die Strafe dafür, dass über Jahre das Gesundheitswesen gnadenlos nach ökonomischen Prinzipien geschrumpft wurde. Keine Reserven, keine Aufwuchsfähigkeit beim Personal, reduziert auf Gewinnmaximierung und hohe Auslastungsziffern.
 +
 +Und dann kommen ein paar hundert ("​nur"​ !!!! schweizweit !!!!) schwer Kranke, und das Personal ist am Anschlag.
 +
 +Der Preis wird zwangsläufig Rationierung und Triage (bitte nach Überlebenswahrscheinlichkeit,​ nicht nach Impfstatus) sein.
 +
 +Schuld tragen dabei nicht die Ungeimpften,​ sondern die Spitalleitungen,​ die die Resilienz ihrer Unternehmen nicht gewährleisten können und noch viel mehr die Politik, die ohne Weitblick den Preis für Überkapazitäten zur Reserve nicht bezahlen wollte.
 +|||
 +MonVa
 +vor 2 Stunden
 +
 +Jetzt sollte Blocher ein Machtwort sprechen und das Handeln der SVP nicht so schwachen Politiker überlassen wie Aeschi oder Rösti u.s.w er sollte eingeladen werden auf diese Intensivstationen denn die heutigen SVP Konsortien sind wie Fahnen im Wind die kann man nicht mehr ernst nehmen vor allem die Junge SVP die politisieren wie die wahnsinnigen Trump Republikaner es würde nichts nützen wenn man die einlädt . Es braucht die SVP der alten Garde wie Brunner und Blocher die haben eher den Mut den Impfunwilligen zu erklären was jetzt in den Spitäler läuft
 +|||
 +Eduard Daetwyler
 +vor 3 Stunden
 +
 +Immer wieder wird betont, wie entscheidend es sei, die Spitäler bzw. die Intensivpflegestationen nicht zu überlasten. Die Warnsignale der Ärzte und Pflegefachleute sind unüberhörbar und mehren sich von Tag zu Tag. Ein taugliches Mittel, um die Situation zu entschärfen und besser in den Griff zu kriegen, wäre die Zertifikatspflicht. Die Entscheidungsträger aber zögern. Ich hoffe, dass sie sich darüber im Klaren sind, was sie damit riskieren. Aber ich habe da so meine Zweifel.
 +|||
 +Roni Adam
 +vor 3 Stunden
 +
 +Eigentlich müssten irgendwann alle Geimpft oder Genesen sein.
 +
 +Man spricht immer nur von der Impfquote, aber täglich sind und werden im Gegenzug tausende von Menschen (und das seit 18 Mt.) mit dem Genesen-Status versehen.
 +
 +Zusammen haben wir heute gegen 90%… und die Zahl der Infizierten kann auch rein mathematisch bedingt nicht ins uferlose steigen.
 +
 +Die Zustände in den Spitäler ist für die Angestellten wirklich nicht schön und sehr fordernd - hier hat aus meiner Sicht aber die Politik vollständig versagt - Schönwetter-Piloten vom Feinsten.
 +
 +Die Spitäler sind nicht für gleichzeitig,​ großflächig Ereignis ausgelegt und dabei muss das Ereignis nicht mal extrem schwer wiegen. Es reicht, wenn es schweizweit gleichzeitig Auftritt und schon sind die Spitäler am Anschlag.
 +
 +750 IPS für 8‘600‘000 Menschen sagt schon alles und das versteht eigentlich jedes Kind, dass das für ein großflächiges Ereignis nicht reicht.
 +
 +Ein sehr schwerer Zugunfall könnte auf einen Schlag die IPS schweizweit belegen und dann hätte es für nichts anderes Platz…
 +|||
 +Mario2
 +vor 3 Stunden
 +
 +Wie ist es eigentlich möglich, dass die Intensivstationen heute mit nur halb so vielen Patienten wie im November 2020 bereits voll sind?
 +
 +Was würden die Verantwortlichen eigentlich tun, wenn plötzlich eine impfstoffresistente,​ noch infektiösere und noch aggressivere Mutation auftauchen würde? Was gar nicht so unwahrscheinlich ist.
 +
 +Warum wurden eigentlich Intensivbetten abgebaut, oder warum wurde das Personal nicht so bezahlt, dass es wenigstens im Arbeitsplatz geblieben ist?
 +|||
 +V. Hostettler
 +vor 3 Stunden
 +
 +Diese Ausaagen dieser Leute sollten im Radio/​Social Media bringen damit es jede und jeder hört. Wenn das bereits überlastete IPS-Personal noch eine Triage machen muss, um den verunfallten Bauarbeiter oder den ungeimpften Covidpatienten zu betreuen stehen wir in der reichen Schweiz an einem ganz schlimmen Punkt. Nicht zu vergessen, dass der 70-jährige sonst gesunde und geimpfte Opa keine Operation am Herz unternehmen kann und einen Herzinfarkt riskieren muss nur weil sich so viele nicht impfen lassen wollen und glauben Corona betreffe sie nicht. Danke dem IPS-Personal für ihr unendlichen Dienst und bitte schaut auch auf eure Gesundheit!
 +|||
 +Johannes Martz
 +vor 3 Stunden
 +
 +Der absolute Wahnsinn, was ihr Pflegenden und Ärztinnen leistet! Ich verstehe euren Frust voll. Und die Politik meint lapidar “wir warten noch mit der Zertifikatspflicht….”.
 +
 +Ich war nach einer kardialen Notsituation diese Woche auf der IPS - mit sehr viel Glück erhielt ich den allerletzten Platz. Ja ich hatte auch in gesundheitlicher Hinsicht Glück und darf wieder auf Genesung hoffen ohne Myokardinfarkt.
 +
 +Die Menschen und insbesondere die Fachleute (sie heissen deshalb Fachleute…) wollen verstehen WARUM etwas vorfällt. Und beim Thema Covid Bekämpfung ist nicht verständlich,​ wie mit ungeimpften Reiserückkehrer oder mit Impfignoranten umgegangen wird. Grosse Töne der Politiker “wir müssen unsere Spitalkapazitäten schützen “ entpuppen sich als reine Schönplapperei,​ denn wir brauchen Taten.
 +
 +Und so technische Bezeichnungen wie Spitalkapazitäten werden dem echten Bedürfnis nicht gerecht: die entscheidende Sache ist das Personal. Daher müssen wir nicht Infrastrukturen schützen, sondern Pflegende und Ärztinnen!
 +|||
 +Johanna Willi
 +vor 4 Stunden
 +
 +Bern will es nicht kapieren, oder kann es nicht da zu blöd. Keine griffigen Massnahmen, seit rund 19 Monaten nur Blabla gegenüber den Impf- und/oder Massnahmen verweigerern. Dafür nun der Risikogruppe die 3. Impfung verweigern und die eventualvorsätzlichen Töter hätscheln und laufen lassen. So langsam muss ich mich fragen, will Bern das Volk dezimieren? Für X-Länder sind wir wieder Hochrisikozone - tolle Leistung. In den Herbstferien lässt man die Egoisten wieder auf die Parzyinseln und in Hochrisikoländer,​ natürlich ohne Massnahmen. Danach dürfen sie der normalen Bevölkerung den Platz auf der Intensiv wegnehmen - soll das fair sein?
 +
 ======neuere Texte====== ======neuere Texte======
 +
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 +Kolumne Katja Früh
 +
 +=====Warum haben so viele Schauspieler bei #​allesdichtmachen mitgemacht?​=====
 +
 +Vielleicht deshalb:
 +Katja Früh (Das Magazin)
 +Publiziert heute um 08:21 Uhr
 +
 +Schauspielerin:​ «So viel Publicity hatte ich schon lange nicht mehr! Es ist fantastisch,​ wir sitzen in allen Talkshows. Natürlich hauen uns jetzt einige auf die Mütze, aber das ist ja immer so, wenn man sich engagiert – und das haben wir getan: für die Freiheit. Das ist doch unser höchstes Gut, oder etwa nicht? Als Schauspielerin muss man das doch. Man hat doch eine Verantwortung,​ besonders wenn man berühmt ist. Wir haben viele Fans und Follower und verdienen gut. Da muss man doch auch etwas zurückgeben. Sie können sich ja nicht vorstellen, wie hart es war, während der Pandemie Filme zu drehen, mit diesen sogenannten Schutzmassnahmen.
 +
 +Nicht einmal was trinken gehen konnten wir nach den Dreharbeiten,​ alles haben sie uns verboten, es war und ist kaum auszuhalten. Ich selbst bin total am Limit, und ich denke, man sieht es mir auch an. Das ist schon fast berufsschädigend,​ und die verdammte Maske tut der Haut eindeutig nicht gut. Und jetzt hat mein Personal Trainer noch seinen Job gekündigt vor lauter Angst, der hat mich wirklich voll im Stich gelassen. Aus dieser Verzweiflung heraus, in der wir ja alle stecken, hat uns vor ein paar Wochen Dietrich Brüggemann,​ der grossartige Regisseur, vorgeschlagen,​ bei der Aktion #​allesdichtmachen dabei zu sein.
 +
 +Man muss doch solidarisch sein, unter Filmstars. Wir durften unsere Texte sogar selbst auswählen, was wir sonst ja nicht so gewohnt sind. Es waren tolle Texte, wirklich rebellisch und ironisch, und wir haben den Staat und die Presse nicht geschont. Ich meine, die Presse, echt! Die erzählen nun wirklich seit einem Jahr das Gleiche, weiss Gott, wer ihnen das vorschreibt. Ich habe da so meine Vermutungen. Drum lese ich das Zeug nicht mehr, kann mich auch anders informieren. Und es gibt schliesslich nicht nur die Wissenschaft. Es gibt auch noch die Kunst. Und die lässt sich nicht einsperren, das haben wir mit unserer Aktion ja bewiesen. Wir fordern schliesslich nichts Anderes als Freiheit und Transparenz und ungesteuerte Information.
 +
 +Das kann doch nicht falsch sein? Und natürlich bin ich doch nicht so verrückt, einem so prominenten Regisseur einfach abzusagen, wenn er einem ein Angebot macht, das könnte ernsthafte berufliche Konsequenzen haben. Zudem hat es auch GROSSEN SPASS gemacht, wieder mal vor der Kamera zu stehen und wahrgenommen zu werden. Das ist es ja, was wir so vermissen. Und schliesslich:​ Wir haben die Gesellschaft aufgerüttelt,​ ganz eindeutig. Oder fühlen Sie sich etwa nicht total aufgerüttelt durch unsere Statements?​»
 +
 +Katja Früh ist Drehbuchautorin und Regisseurin.
  
 =====TagesAnzeiger 22.11.2020 (SoZei?​)===== =====TagesAnzeiger 22.11.2020 (SoZei?​)=====
corona_dokumente.1606149598.txt.gz · Zuletzt geändert: 2020/11/23 17:39 von hotcha